Ökumenisches Institut für Theologie und Religionspädagogik » Studium » Thomas Weiß

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Nach Gott fragen: Vorlesung

TRE S 41; PO 2011 = 2 ECTS, PO 2015 = 3 ECTS

Die, 16.00 bis 18.00 Uhr, A-Bau, EDV 2

Im Religionsunterricht an der öffentlichen Schule steht im Zentrum die Frage nach Gott. Diese Frage ist von einer Mehrdimensionalität geprägt, denn sie umkreist einen Gegenstand, der kein Gegenstand ist bzw. der sich der Gegenständlichkeit entzieht. Die Antwortmöglichkeiten auf dieses Fragen sind vielfältig. In der Vorlesung erhalten Sie einen Überblick über verschiedene theologische Zugangsweisen im Umgang mit dieser Frage. Geklärt werden Begriffe wie Wahrheit, Mythos, Gnade, Sünde aber auch Zugänge zur Gottesfrage wie Religionskritik, A-Theismus oder Wirklichkeit. Dieser Überblick wird im Seminar vertieft. Entsprechende Literatur für beide Veranstaltungen (Vorlesung und Seminar) steht im Semesterapparat.

Nach Gott fragen: Vertiefungsseminar

TRE L 32; PO 2011 = 4 ECTS

Die, 18.00 (s.t.) bis 20.00 Uhr, A 106

Im Vertiefungsseminar werden wir mit ausgewählten Texten der Frage nach Gott nachgehen, Dabei entwickeln wir gemeinsam mögliche Fragehorizonte und erlernen/üben zwei wesentliche Arbeitsweisen: Das theologische Fragen und das theologische Argumentieren. Beide Arbeitsweisen sind unabdingbar für ein selbstständiges theologisches Denken als Grundvoraussetzung für den Religionsunterricht an der öffentlichen Schule. Ich erwarte von Ihnen eine rege Seminarbeteiligung, indem Sie hinterfragen und diskutieren, vortragen und mitdenken. Sie haben ein Kurzreferat zu halten (gern im Tandem) und während des Semesters zwei Essays abzugeben. Entsprechende Literatur für beide Veranstaltungen (Vorlesung und Seminar) steht im Semesterapparat.

Masterseminar: "Was bleiben soll"

TRE M 11, PO 2015 = 3 ECTS

Mi, 18.00 (s.t.) bis 20.00 Uhr, A 210 (teilweise geblockt)

Religionsunterricht soll die religiöse Sprachfähigkeit und Mündigkeit von Kindern und Jugendlichen fördern. Die geschieht u.a. in altersgerechter Konfrontation und Auseinandersetzung mit religiösen Traditionen. Diese sind, anders als ein reflexiv-wissenschaftlicher Zugang (Theologie), in der Lebenswelt des Einzelnen verwurzelt. Aber was heißt das: lebensweltlich verankerte religiöse Tradition? Was wollen alten Menschen ihren Kindern und Enkelkindern als „religiöses Testament“ mitgeben? Diese Frage steht im Zentrum eines Projektes mit dem Titel „Was bleiben soll“. Wir werden im Seminar ausgewählten „religiösen Testamenten“ nachgehen. Wir vertiefen dabei kognitionspsychologische Modelle (z.B. Oser/Gmünder); Sie lernen empirische Auswertungsmethoden kennen und üben diese ein sowie es zu einer Begegnung mit Studierenden der Universität Siegen (Block am 18. / 19.01.2019) kommen wird. Die Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.

Kolloquium

TRE S 44: PO 2015 = 3 ECTS (mit Präsentationsprüfung zum gesamten Modul)

Mi, 14.00 bis 16.00 Uhr, B-Bau, B 222 (gemeinsam mit Andreas Benk)

Paul Tillich ist einer der großen Theologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Wie vielleicht kein anderer hat er sich um eine Vermittlung zwischen Religion und Kultur, Philosophie und Theologie, säkulare und religiöse Gemeinschaft bemüht. Tillich wird in der Forschung eingeteilt in die deutsche Periode (bis 1933) und in die amerikanische Periode (ab 1933). Im Seminar beschäftigen wir uns mit dem kleinen Text aus dem Jahr 1919 „Über die Idee einer Theologie der Kultur“. Sie werden diesen Text vollständig lesen und wir wollen gemeinsam step by step in die verschiedenen Schichten des Textes eindringen. Dabei soll nicht nur der damalige Kontext Beachtung finden. Es werden auch die Fragen gestellt: Wie müsste heute eine Theologie der Kultur aussehen? Könnten kulturtheologische Überlegungen Auswirkungen auf den schulischen Religionsunterricht haben? Sie erhalten den Text in der ersten Sitzung in geeigneter Form. In dieser Sitzung wird auch über Ihre Aufgaben gesprochen. Die letzten 3-4 Veranstaltungen (Januar 2019) dienen der Präsentationsprüfung für das Modul 4.