Ökumenisches Institut für Theologie und Religionspädagogik » Studium » Thomas Weiß

Grundprobleme der Christologie - Vorlesung (TRE S32)

Montag 16.00 bis 18.00 Uhr, A 205

(BA-S1-TRE-3; LA-GS-KTE; LA-S1-TRE-3; BA 2015: SB 3.2; PO 2011: M 3.1; Anmeldung über stud.IP)

Christologie ist die Lehre von Christus. Das entscheidende Grundproblem dieser Lehre von Christus liegt – so zumindest der systematische Theologe Christian Danz (2013) – in der Spannung zwischen historischem Jesus und dogmatischen Christus. Vor diesem Grundproblem ist die Vorlesung aufgebaut. Sie gibt einen Überblick über einzelnen Etappen der historischen und dogmatischen Jesusforschung und fokussiert anschließend auf das 20./21. Jahrhundert. Ich erwarte von Ihnen eine aktive Teilnahme an der Veranstaltung. Die hier angegebene Lektüre wird während des Semesters noch erweitert. Sie haben die Aufgabe, die Monografie von Danz vollständig zu lesen und ein Exzerpt dazu anzufertigen (Umfang: 20 A4-Seiten, Abgabe: 30.Juni 2018).

Literatur: - Danz, Christian (2013): Grundprobleme der Christologie. Tübingen: Mohr Siebeck & utb.

Jesus ist der Christus – Vertiefungsseminar (TRE L32)

Montag, 18.00 bis 20.00 Uhr, A 205

(LA-GS-KTE; LA-S1-TRE-3; PO 2011: M 3.2; Anmeldung über stud.IP)

Das Seminar ist als Begleitung und Vertiefung der Vorlesung konzipiert. Wir werden gemeinsam verschiedene Texte lesen und besprechen. Sie haben die Aufgabe, ein Kurzreferat zu halten. Eine entsprechende Liste wird zu Semesterbeginn verteilt und besprochen. Ich werde Ihnen einen Reader zusammenstellen, welchen Sie in der Bibliothek einsehen und für die Referate benutzen können.

Literatur: Die entsprechende Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben bzw. steht im Handapparat.

Gerechtigkeit - Systematisch / Empirisch (TRE S52)

Mittwoch, 18.00 bis 20.00 Uhr A 210

(BA-GS-TRE-3; BA-S1-TRE-5; LA-S1-TRE-3; BA 2015: GB 3.1; SB 5.1; PO 2011: M 3.7/8; Anmeldung über stud.IP)

Der Begriff Gerechtigkeit kann religiös aber auch nicht-religiös interpretiert werden. Im Seminar wollen wir gemeinsam religiöse Interpretationen anschauen und bedenken. Nach einer Einführung zum Begriff Gerechtigkeit, werden wir uns dem Theologen Paul Tillich und seiner Schrift Liebe, Macht, Gerechtigkeit zuwenden. Ihre Aufgabe ist die vollständige Lektüre dieser Schrift während des Semesters. Um einen lebensweltlichen Bezug herstellen zu können, wird im letzten Drittel des Semesters ‚empirisch‘ der Frage nach Gerechtigkeit nachgegangen. Dazu erhalten Sie eine Semesteraufgabe, deren Ergebnisse Sie präsentieren müssen.

Eine genaue Erläuterung dieser Aufgabe gibt es in der ersten Veranstaltung. Die notwendige Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben. Mit der Lektüre von Tillich können Sie aber schon beginnen.

Literatur: Tillich, Paul (1969): Liebe, Macht, Gerechtigkeit. In: Drs.: Gesammelte Werke Band XI (Sein und Sinn), hrsg. von Renate Albrecht, Stuttgart: Evangelisches Verlagswerk, S. 141-225.

Kompaktveranstaltung (PO 2015: SB 5.3)

Termine:

Vorbesprechung: N.N.

4. und 5. Mai 2018 (PH Schwäbisch Gmünd)

8. bis 10. Juni 2018 (Wien)

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Im Diskurs über den Religionsunterricht an der öffentlichen Schule wird immer wieder behauptet, Religion sei Privatsache. Mag dies für ein persönliches Bekenntnis zu einer bestimmten Form von Religion oder für eine persönliche Glaubenshaltung stimmen, so nicht für Religion. Auch wenn Religion nur eine funktionale Rolle im gesamtgesellschaftlichen System zugebilligt wird, wird diese Rolle öffentlich wahrgenommen oder ausgefüllt. Die Lehrveranstaltung wird sich dem Thema „Religion und Öffentlichkeit“ aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Dazu werden von den beteiligten Lehrenden Impulsreferate zur Gegenwart und Wahrnehmung von neueren theologischen Ansätzen in Kunst und Literatur, zum Verständnis von Festen sowie des kirchlichen Jahreskreises, zur Frage nach einem religionstranszendenten Christentum sowie zur Frage nach Öffentlichkeit von religiöser Bildung gehalten und gemeinsam diskutiert.

Die Studierenden aus Schwäbisch Gmünd (PH) und Wien (KPH) haben als Vorbereitung die Aufgabe, ab Beginn des SoSe 2018 Materialien zu sammeln, wie verschiedene Bevölkerungs-gruppen öffentlich Religion wahrnehmen bzw. erleben.

Die genaue Aufgabenstellung sowie entsprechende Literatur wird zur Vorbesprechung bekannt gegeben.