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Lehrangebot Andreas Benk Sommersemester 2018

Die verbindlichen Veranstaltungsdaten - auch bei Änderungen! - finden Sie im LSF. Bitte melden Sie sich zu meinen Veranstaltungen über stud.IP an; die Möglichkeit zur Anmeldung endet am 26.04. Falls Sie den Kommentar zu einer bestimmten Veranstaltung suchen, finden Sie in der rechten Spalte eine Navigationshilfe.

Globales Lernen (Ringvorlesung gemeinsam mit vielen ReferentInnen)

Mittwoch 10-12

PO 2015: GTH 3 und SB 5.4; außerdem: siehe unten

Themen und Termine der Einzelveranstaltungen können diesem Flyer entnommen werden.

„Globales Lernen“ ist die pädagogische Antwort auf Globalisierungsprozesse. Globalem Lernen geht es längst nicht nur um Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, sondern untrennbar damit verbunden auch um Menschenrechte, globale soziale Gerechtigkeit und Friedenserziehung. Dies ist eine Herausforderung für unsere gesamte Gesellschaft, aber insbesondere auch für den Bildungsauftrag unserer Schulen und für jedes einzelne Schulfach.

Wie lässt sich globale Solidarität ethisch begründen? Welche Kompetenzen sollte und kann globales Lernen fördern? Wie wird globales Lernen konkret? Welche Möglichkeiten globalen Lernens bietet das Lehramtsstudium? Diese und weitere Fragen werden in dieser Veranstal-tung aus unterschiedlichen fachwissenschaftlichen Perspektiven thematisiert und diskutiert.

Alle Interessierten und Studierende aller Studiengänge sind bei dieser öffentlichen Ringvorle-sung willkommen! Außerdem bestehen folgende Anrechnungsmöglichkeiten für Studierende (dazu in stud.ip unter dieser Veranstaltung anmelden!):

  • im Fach Alltagskultur und Gesundheit in den Modulen BA-S1-AUG-2 und BA-GS-AUG-3 (PO 2015) sowie GS-KB-SG, S1-AUG-HF-3 und S1-AUG-NF-3 (PO 2011);
  • im Fach Kunst für folgende (Teil-)Module: BA-GS-KUN-3 und BA-S1-KUN-5 (PO 2015) sowie für GS 3.3 und WHRS 3.8 HF, 3.4 NF (PO 2011) jeweils in Verbindung mit dem ent-sprechenden Projektseminar;
  • im Fach Evangelische bzw. Katholische Theologie im Modul BA-S1-TRE/TRK-5 (PO 2015) als Wahlthema (SB 5.4);
  • für Theologische Grundfragen der Bildung im Modul BA-GS-BIW-GTH bzw. BA-S1-BIW-GTH (PO 2015) „Gesellschaft und Religion“ (GTH 3);
  • im Studiengang B.A. Kindheitspädagogik im Modul KMT-3C (ethisch-theologische Grund-fragen).

Die Veranstaltung ist zudem ein Angebot im Rahmen von „Studium generale“, „Schnupperstudium“ und Seniorenhochschule.

Gerechtigkeit - Grundprinzip christlicher Sozialethik

Dienstag, 10-12 Uhr

PO 2015: SB 5.2 = GB 3.1

„Sozialethik fragt nach der dem Menschen angemessenen Gesellschaftsgestaltung. Christliche Sozialethik stellt diese Frage zudem im Horizont der Wert- und Zielvorstellungen des Evangeliums“ (Franz Furger). Gerechtigkeit, die alle Menschen einschließt und keine Menschengruppe diskriminiert, ist Mittelpunkt christlicher Sozialethik und Grundlage aller anderen sozialethi-schen Prinzipien und Normen.

In einem ersten grundlegenden Teil befasst sich die Veranstaltung unter anderem mit folgenden Teilthemen: Konzeptionen von Gerechtigkeit in Geschichte und Gegenwart; Anfänge christlicher Soziallehre; sozialethischer Dreischritt: Sehen – Bewerten – Handeln; aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik. Im zweiten Teil geht es exemplarisch um konkrete sozialethische Problemfelder: Ernährung; Kleidung; Finanzen; Kommunikation; Tourismus; Migration.

Von Jesus zu Christus?

Dienstag, 16-18 Uhr

PO 2015: SB 3.2 PO 2011: M 3.1 bzw. 3.6

„Jesus Christus und nicht das jeweils real existierende Christentum dieser oder jener Kirche, er und nicht irgendeine staatliche oder kirchliche Realität, ist das Kriterium für das Christliche: Die gelebte Nähe zu diesem Ursprung, diesem Fundament, diesem Zentrum muss ausschlaggebend sein“ (Hans Küng).

Wer aber ist der geschichtliche Jesus von Nazaret: Frommer Moralist? Politischer Revolutionär? Sanfter Pazifist? Phantastischer Utopist? Kluger Weisheitslehrer? Provozierender Theologe? Oder nichts von alledem? Was wissen wir von ihm, seiner Botschaft, seinem Wirken, von seiner Welt und seiner Zeit, von seinen Jüngerinnen und Jüngern? Wie konnte aus Jesus, dem „Verkündiger“, der „Verkündigte“, der Messias, der „Christus des Glaubens“ werden? Was meinen die verschiedenen Lehren von Christus (Christologien), die in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten entstanden sind? Und schließlich: Wer ist Jesus für die heutige Welt, wer könnte er sein – und inwiefern ist er noch immer „Christus“?

Mit diesen Fragen wird sich das Seminar befassen.

Vertiefung zu "Von Jesus zu Christus?"

Dienstag, 18-20 Uhr

PO 2011: M 3.2

In dieser Veranstaltung wird die Thematik der Hauptveranstaltung durch die Lektüre und Diskussion einschlägiger Texte vertieft.

Voraussetzung für den Besuch der Vertiefungsveranstaltung ist der Besuch der Hauptveranstaltung „Von Jesus zu Christus?“.

Theologische und religionspädagogische Grundfragen (Prüfungskolloquium; gemeinsam mit AOR Dr. Gabriele Theuer)

Mittwoch 14-16

PO 2011: M 3.4

Dieses Kolloquium wendet sich an Theologiestudierende in der Endphase ihres Studiums. Hier soll das gesamte Gebiet der Theologie/Religionspädagogik überblicksweise und exemplarisch (mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen) durchschritten werden. Von den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, zwei bis drei Themenkomplexe vorzustellen.

In der ersten Sitzung werden grundlegende Informationen zum Staatsexamen gegeben.

Öffentliche Religionspädagogik (gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Weiß)

Kompaktveranstaltung am 4. und 5. Mai (PH) sowie vom 8. bis 10. Juni 2018 (Wien)

PO 2015: SB 5.3

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Im Diskurs über den Religionsunterricht an der öffentlichen Schule wird immer wieder behauptet, Religion sei Privatsache. Mag dies für ein persönliches Bekenntnis zu einer bestimmten Form von Religion oder für eine persönliche Glaubenshaltung stimmen, so nicht für Religion. Auch wenn Religion nur eine funktionale Rolle im gesamtgesellschaftlichen System zugebilligt wird, wird diese Rolle öffentlich wahrgenommen oder ausgefüllt.

Die Lehrveranstaltung wird sich dem Thema „Religion und Öffentlichkeit“ aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Dazu werden von den beteiligten Lehrenden Impulsreferate zur Gegenwart und Wahrnehmung von neueren theologischen Ansätzen in Kunst und Literatur, zum Verständnis von Festen sowie des kirchlichen Jahreskreises, zur Frage nach einem religionstranszendenten Christentum sowie zur Frage nach Öffentlichkeit von religiöser Bildung gehalten und gemeinsam diskutiert.

Die Studierenden aus Schwäbisch Gmünd (PH) und Wien (KPH) haben als Vorbereitung die Aufgabe, ab Beginn des SoSe 2018 Materialien zu sammeln, wie verschiedene Bevölkerungs-gruppen öffentlich Religion wahrnehmen bzw. erleben