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Lehrangebot Andreas Benk im Sommersemester 2019:

Die verbindlichen Veranstaltungsdaten - auch bei Änderungen! - finden Sie wie gewohnt im LSF. Bitte melden Sie sich zu allen Veranstaltungen über stud.IP an.

Gerechtigkeit - Grundprinzip christlicher Sozialethik

Montag, 10-12 Uhr

PO 2015: SB 5.2 = GB 3.1

„Sozialethik fragt nach der dem Menschen angemessenen Gesellschaftsgestaltung. Christliche Sozialethik stellt diese Frage zudem im Horizont der Wert- und Zielvorstellungen des Evangeliums“ (Franz Furger). Gerechtigkeit, die alle Menschen einschließt und keine Menschengruppe diskriminiert, ist Mittelpunkt christlicher Sozialethik und Grundlage aller anderen sozialethi-schen Prinzipien und Normen.

In einem ersten grundlegenden Teil befasst sich die Veranstaltung unter anderem mit folgenden Teilthemen: Konzeptionen von Gerechtigkeit in Geschichte und Gegenwart; Anfänge christlicher Soziallehre; sozialethischer Dreischritt: Sehen – Bewerten – Handeln; aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik. Im zweiten Teil geht es exemplarisch um konkrete sozialethische Problemfelder: Ernährung; Kleidung; Finanzen; Kommunikation; Tourismus; Migration.

Von Jesus zu Christus

Montag, 14-16 Uhr

PO 2015: SB 3.2 PO 2011: M 3.1 bzw. 3.6

„Jesus Christus und nicht das jeweils real existierende Christentum dieser oder jener Kirche, er und nicht irgendeine staatliche oder kirchliche Realität, ist das Kriterium für das Christliche: Die gelebte Nähe zu diesem Ursprung, diesem Fundament, diesem Zentrum muss ausschlaggebend sein“ (Hans Küng).

Wer aber ist der geschichtliche Jesus von Nazaret: Frommer Moralist? Politischer Revolutionär? Sanfter Pazifist? Phantastischer Utopist? Kluger Weisheitslehrer? Provozierender Theologe? Oder nichts von alledem? Was wissen wir von ihm, seiner Botschaft, seinem Wirken, von seiner Welt und seiner Zeit, von seinen Jüngerinnen und Jüngern? Wie konnte aus Jesus, dem „Verkündiger“, der „Verkündigte“, der Messias, der „Christus des Glaubens“ werden? Was meinen die verschiedenen Lehren von Christus (Christologien), die in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten entstanden sind? Und schließlich: Wer ist Jesus für die heutige Welt, wer könnte er sein – und inwiefern ist er noch immer „Christus“?

Mit diesen Fragen wird sich das Seminar befassen.

Vertiefung zu "Von Jesus zu Christus"

Montag, 16-18 Uhr

PO 2011: M 3.2

In dieser Veranstaltung wird die Thematik der Hauptveranstaltung durch die Lektüre und Diskussion einschlägiger Texte vertieft.

Voraussetzung für den Besuch der Vertiefungsveranstaltung ist der Besuch der Hauptveranstaltung „Von Jesus zu Christus?“.

Theologische und religionspädagogische Grundfragen (Kolloquium für PO 2011 und PO 2015, GS), gemeinsam mit AOR Dr. Gabriele Theuer

Mittwoch 14-16

PO 2015: GM 3; PO 2011: M 3.4

Dieses Kolloquium wendet sich an Theologiestudierende in der Endphase ihres Studiums. Hier soll das gesamte Gebiet der Theologie/Religionspädagogik überblicksweise und exemplarisch (mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen) durchschritten werden. Von den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, zwei bis drei Themenkomplexe vorzustellen.

In der ersten Sitzung werden grundlegende Informationen zum Staatsexamen (PO 2011) bzw. zur mündlichen Prüfung über das Mastermodul (PO 2015, GS) gegeben.